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Konzert Review 5. Juni 2009

Am 5. Juni spielten Ecliptica in der Szene Wien und dieser Gig erweckte meine große Aufmerksamkeit, da dies der Auftritt mit einem komplett neuen Line-Up war:
Ein neuer Bassist und zwei neue Background-Sängerinnnen.

Alexander Mayer, der schon beim Album "The Awakening" mittätig war, kehrt also nach drei Jahren wieder als Bassist zu Ecliptica zurück und spielt, als ob er nie weg gewesen wäre. Seine "Growling"-Gesangsparts verleihen dem Kompositionsgemälde ein paar interessante "Farbtupfer".

Und nun zu den Ladies:
Als geniale Ergänzung zu Sänger Tom Tieber (der Begriff "Verstärkung" wäre angesichts eines gesanglichen Kalibers wie Tom wohl nicht angebracht) wurden Sandra Urbanek und Maria Melendez engagiert. Und schon beim Opener "My Paradise" wird klar, daß diesmal der richtige Weg eingeschlagen wurde: Die dreistimmigen Harmonien klingen sehr gut ausgearbeitet und kommen auch entsprechend rüber.

Sandra bringt etwas ein, was bis jetzt bei den weiblichen Gesangparts gefehlt hatte: PERSÖNLICHKEIT in der Stimme.
Die Band würde es nie an die große Glocke hängen, aber ich sag es, weil mich die Tatsache besonders beindruckt: Diese Dame hatte noch nie einen Live-Auftritt zuvor! Für ihren ersten Auftritt hat sie ausgezeichnete Arbeit geleistet und man darf sich schon darauf freuen, wenn sie an Routine und Bühnenerfahrung gewonnen hat.
Lediglich eine "Anregung" für die Zukunft möchte ich geben: Sie sollte unbedingt was an ihrem Bühnenoutfit ändern.

Maria hat schon Live-Erfahrung, was man an ihrer Perfomance auch merkt. Sie ergänzt den Chorgesang wirkungsvoll. Man darf ebenso wie bei Sandra gespannt sein, wie sich sich bei Ecliptica entwickeln wird. Es gefiel mir, wie sich die Mädels gemeinsam die "Bühne" teilten, keine ohne Ambition, sich hervorheben zu wollen/müssen (konnte man z.B bei "Jester In The Ballroom" sehen). Diese neue Harmonie spürte man auch im Publikum.
Und schön, daß sich die Band nun auch optisch gesteigert hat ;-)


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Interview 19. November 2008

Mein ehemaliger Bandkollege, Markus Winkler, hat einen bemerkenswerten musikalischen Weg hinter sich:
Zunächst war er zehn Jahre Bandleader und Hauptsongwriter der Drunken Angels (die IMO zu ihrer Zeit die beste Live-Show unter den Amateur-Metalbands boten). Nebenbei schrieb er bereits Material für sein Soloprojekt „Seefeld624“. Dieses erste Album wird noch mit allereinfachsten Mitteln aufgenommen und selbst eingesungen (vom Singen ist er zum Glück dann abgekommen...).

2003 nimmt er in der Dämmerung der Drunken Angels das „Legend Of King Artus“ Album auf, wo er noch mit analogen Bandgeräten und dem Do-It-Yourself-Prinzip arbeitet. Dieses Ergebnis war - die verfügbaren technischen Möglichkeiten berücksichtigend - bereits sehr beeindruckend. Ein konzeptionell durchdachtes und organisiertes Album mit wirkenden Szenegrößen wie z.B. Tom Tieber (damals Vivian) und Firestorm. (auf dem Album hatte ich auch die Ehre, acht Bass-Tracks einspielen zu dürfen). Manche mögen sich noch an die Release-Party im Planet erinnern, als Mitakteur Mike auf die Bühne kam, „das Böse stirbt nie!“ brüllte und mit dem Feuerlöscher aus dem Backstage-Raum die Bühne „dekorierte“.

Der Quantensprung gelingt ihm dann zwei Jahre später, als er Ecliptica gründet, seine Songs nun endlich auch live performen kann und bei seinem nächsten Album „The Awakening“ auf moderne, digitale Studiotechnik zurückgreifen kann. Und weil Ecliptica mittlerweile musikalisch und live-mäßig „aufmagaziniert“ haben, erarbeiten sie sich im Rahmen eines Contests als beste österreichische Metalband einen Auftritt beim Wacken Open Air, eine denkbar große Ehre für eine österreichische Band.

Als ich mich dann vor einigen Monaten das Impetus-Album in meinen CD Player legte, gefiel es mir mehr, je öfter ich es hörte. Es geht um die Professionalität:
Wie das Booklet gestaltet ist, die Fotos, das Songwriting, das Arrangements, die Chöre. Das Album fängt mit einem akustischen Intro an, wo die einklingenden, elektrischen Gitarren schon langsam den Druck aufbauen, der die Bombe beim zweiten Track "My Paradise" explodieren lässt. "Land Of Silence" schließt nahtlos an und hört Euch Track 8 „Watching You“ an! Ohne CD Hülle würdet ihr nie erraten, dass das eine österreichische Produktion ist. Dieser Song ist am Besten LAUT zu genießen, A FUCKIN' KICK IN THE ASS !!!

Den einzigen Schwachpunkt auf dieser CD möchte ich Euch aber auch nicht vorenthalten: Die Stimme von Lisi Fangmayer. Denn die ist nur durchschnittlich und geht neben einem Kaliber wie Tom Tieber einfach unter. Sie ergänzt zwar sehr gut die Chöre, aber für Solo-Passagen wie z.B. bei "Jester in The Ballroom" reicht ihr stimmliches Niveau bei weitem nicht aus. Hingegen ist der Abgang von Bernie Scholz, einem exzellenten Arrangeur und Musiker, bedauerlich.
Den „Neuen“, Alen Duricic, habe ich mir beim Gig im Reigen angeschaut und er hat sich in kürzester Zeit sehr gut in die Band und ihr Material eingefügt. Er bringt diese erfrischende Portion Rock and Roll auf die Bühne und dürfte sich auch zum Frauenschwarm in der Band mausern. ;-)

Was ich noch aus diesem ausführlichen Gespräch mit Markus (wir haben nicht alles aufgenommen) gelernt habe: Bei einer Band, die auf einem – für österreichische Verhältnisse – derart hohem Level agiert, ist nur mehr wenig von der „Proberaum-Romantik“ zu spüren. Es wird nichts mehr dem Zufall überlassen. Sei es schon beim Songwriting und Arrangieren oder bei der Vermarktung, Booking oder finanziellen Angelegenheiten. Das habe ich auch damals als Crew-Mitglied bei Firestorm erfahren, die ich über zwei Jahre betreute und ebenfalls sehr schätze.
Aber HALT, bevor wir Markus zur nächsten (völlig unnötigen) Staffel von Starmania anmelden, die gute Nachricht:
Er hat noch immer keine Star-Allüren (d.h. er war beim Interview auch mit einem Schwechater-Bier zufrieden), laborierte nie am Lead-Gitarristen-Syndrom (Ich-muss-ein-Solo-in-jedem-Song-spielen). Er lebt wirklich für die Musik, die er macht und ist auch noch immer der einen oder (meist auch anderen) Flasche Schremser Bier nicht abgeneigt. Das stille Mastermind, der sich lieber im Hintergrund hält.

So genug gequatscht, kommen wir zum Interview. Ich habe ihn einfach gefragt, was mich persönlich interessiert. Aber lest selbst...

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Alf: Bei Eurer letzten CD The Awakening ist das Songwriting schon sehr ausgereift, aber die Arrangements waren mir teilweise schon zu kompliziert. Mit Ausnahme von Evil Love schließt diese EP ein bisschen an Dein erstes Album The Legend of King Artus an. Wie siehst Du das?

Markus: Das war von Anfang an sicher auch die Intention, als wir Ecliptica gegründet haben. Wir wollten Artus in dieser Art weiterführen; sehr orchestral und episch.

Alf: Impetus unterschiedet sich hier gänzlich: So wurden auf Keyboards verzichtet, die Songs sind catchy, aber trotzdem melodiös und genial arrangiert. War das geplant?

Markus: Das passiert ganz natürlich.
Zur Zeit von The The Awakening haben wir einen fixen Keyboarder gesucht, aber nie wirklich einen gefunden. Im Laufe der Zeit haben wir die Songs umarrangiert und uns auf das Wesentliche konzentriert: die Melodie und den Groove. Kein Firlefanz mehr, nur die Songs als solches auf den Punkt gebracht
Die Songs für Impetus sind in einem Zeitraum von über zweieinhalb Jahren entstanden. Teilweise schon während des langen Aufnahmeprozesses bei The Awakening.Black Swan ist erst kurz vorm Studiotermin zu Impetus entstanden, weil wir noch einen epischen Tack auf das Albums wollten.

Alf: Wie seid Ihr zu Eurem Record Deal bei Frontiers gekommen?

Markus: Im Juni 2008 haben wir Listen Up Music kontaktiert, diese Firma ist auf Label-Consulting und Promo für Bands spezialisiert. Wir haben unsere CD hingeschickt und dann 3 oder 4 Angebote von Labels aus verschiedenen Ländern bekommen. Das Angebot von Frontiers war der perfekte Deal für uns.

Alf: Was bringt Euch der Deal und wozu verpflichtet er Euch?

Markus: Details möchte ich hier keine verraten. Er bringt uns weltweiten Vertrieb und Promotion. Was letztendlich raus schaut, liegt auch am Absatz der CD. Am 5.12. ist der weltweite Release Date, eine eigene Japan-Pressung mit unserer Version von Queen's The show must go on wird es übrigens auch geben.
Ob man den japanischen Release bei uns bekommt, kann ich aber noch nicht sagen.

Alf: Was erhofft ihr Euch vom Deal?

Markus: Hauptsächlich, dass unsere Musik weltweit bekannt wird und den Leuten auch gefällt. Unser vorheriger Deal war vertriebsmäßig nur auf Österreich und Deutschland beschränkt, und damit kannst Du nicht so viele Menschen erreichen. Der Rest ergibt sich dann von alleine.
Alf: Stimmt das Gerücht, das angeblich Dämi-Records an Euch herangetreten ist?

Markus: (lacht) wir haben ein paar Angebote bekommen, aber wahrscheinlich war das Dämi-Records Angebot nicht so gut...

Alf: Nun eine andere Frage zu Eurem Line-Up: Ihr habt innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal Eure Background-Sängerin ausgewechselt. Wie kannst Du dir das erklären?

Markus: (lacht) gar nicht. Ein sehr heikles und trauriges Thema. Wir sind momentan dabei, Sängerinnen zu suchen und ich hoffe, dass es in Zukunft besser funktioniert.

Alf: Ich sehe die Entwicklung zwischen The The Awakening und Impetus als einen Meilenstein bei Ecliptica. Ganz besonders Sänger Tom (Anm. Thomas Tieber) entblößt hier sein wahres Potential. In wie weit hat er da an seiner Stimme gearbeitet oder lag es auch am Songwriting und den Arrangements, die seiner Stimme zugeschnitten wurden?

Markus: Das ist das Ergebnis von viel Proben und jahrelangem Arbeiten. Nächsten März gibt es immerhin schon uns 4 Jahre.
In dieser Zeit lernt man, die Stärken und Schwächen eines jeden heraus zu filtern. Tom's Stärken in seiner Stimme kann man z.B. mit dem richtigen Songwriting unterstützen bzw. herausstreichen. Ich glaube, dass man das Ergebnis diese Arbeit auf Impetus sehr stark hört.

Alf: The Awakening hat sich zwischen Recording und Release recht lange hingezogen. Wie war das bei Impetus?

Markus: Der Prozess ist Gott sei Dank sehr gut abgelaufen. Das Studio wurde für 2 Wochen gebucht und wir mussten in dieser Zeit fertig werden. Bei The Awakening wurden – meist an Wochenenden – Teile aufgenommen, der ganze Prozess wurde dadurch leider verschleppt. Es war zwar billiger, aber wir würden nie wieder so arbeiten. Bei Impetus waren wir noch dazu perfekt vorbereitet und hatten alles recht schnell im Kasten.


Selbstverständlich gibt es auch Hörproben zu Impetus: Klickt einfach den direkten Link zur Sample-Seite von Ecliptica an

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Alf: Fangen wir nun mit dem ersten Track an:
Impetus, lateinsch für „Antrieb“ oder „Anstoß“. Wir seid ihr darauf gekommen, das Album danach zu benennen?

Markus: Ursprünglich hatte uns eine österreichische Journalistin auf die Idee gebracht. Bei einem Interview zu The Awakening fragte sie, was als nächstes kommen würde, etwa eine thematische Benennung unserer CD.
Wir waren begeistert von diesem Gedanken und kamen auf "Arising", fanden das Wort aber im Endeffekt zu abgedroschen. Irgendwann ist der Bernie (Anm. Bernhard Scholz) mit „Impetus“ gekommen – der perfekte Titel, es passt sehr gut zu den Songs und deren Style.

Alf: Den zweiten und dritten Track find ich einfach nur voll genial.

Markus: (überlegt ganz kurz)... My Paradise und Land Of Silence? (lacht)
My Paradise beschreibt alles, was Ecliptica ausmacht. Die extreme Power, das leicht Progressive, die Chöre, die Melodien. Ein perfekter Opener. Und Land Of Silence ist eine klassische Single, die immer an dritter Stelle eines Albums steht. (lacht)

Alf: Die Gesangsharmonien von Carry On sind phantastisch. Wie habt ihr die Chöre ausgearbeitet?
Markus: Die ganzen Gesangsharmonien sind Bernie zuzuschreiben. Er hat sie im Proberaum und zum Teil auch noch im Studio mit Liz (Anm. Elisabeth Fangmeyer) und Tom ausgearbeitet.

Alf: Track Nummer 5 ist Twilight Hall. Warum wurde der Song nach The Awakening auf diesem Album re-released?

Markus: Weil wir nicht genug Lieder hatten! (lacht)
Im Ernst: Wir wollten ein Lied von der The Awakening auf diesem Album veröffentlichen, um zu zeigen, wie gut es funktioniert, wenn man die Lieder nicht mit Orchester arrangiert sondern einfach auf den Punkt bringt.
Twilight Hall hat sich im Vergleich zur alten Aufnahme, vor allem im Chorbereich am stärksten verändert. Für uns war das ein weiterer Grund, den Song neu aufzunehmen.

Alf:Bei Turn Away interessiert mich, wer den Klavier-Part geschrieben hat.

Markus: Das Klavier hat Andi Frast eingespielt. Das Lied war im Original von mir auf der akustischen Gitarre geschrieben worden und er hat freie Hand gehabt, den Song auf dem Klavier auszuarbeiten. Kurz vorm Studiotermin hat er uns dann seine Varianten vorgespielt und wir haben uns dann gemeinsam für eine entschieden.

Alf: Wer singt den Part von Artus?

Markus: Das war der Bernie.

Alf: Ist dieser Song eine Fortsetzung des The Legend Of King Artus Albums?

Markus: Er ist ein Teil davon, thematisch zwischen Down in Camelot und Morgana Le Fay einzuordnen. Das Artus Album war fertig, die Release Party im Planet Music war bereits angesetzt und ich hatte keine Zeit, eine Band zusammen zu stellen, um die Songs live zu performen.
Deswegen hatte ich diese Unplugged-Nummer innerhalb ein paar Stunden am Weihnachtsabend 2003 geschrieben, einen Monat vor der Party. Damals haben Nessi (Anm. Christian Neszhold, Sänger der Drunken Angels), Evelin (Anm. Evelin Pieler, Sängerin am The Awakening Album) und Tom diese Nummer einstudiert und performed. Der Song ist gut angekommen und deswegen wollten wir diese Ballade auf Impetus drauf haben.

Alf: Old Man's MemoriesThe Awakening. Ist das Lied in der damaligen Zeit geschrieben worden?

Markus: Old Man's MemoriesThe Awakening? Interessanter Aspekt Deinerseits...

Alf: Wann habt ihr diesen Song geschrieben?

Markus: im Sommer 2007, also relativ kurz vorm Studiotermin.

Alf: Wir kommen nun zu meiner absoluten Lieblingsnummer auf dem Album, Watching You. Ich finde, Tom singt hier zum ersten Mal aggressiv und auch in einer tieferen Tonlage. Und ich finde, dieses Song hat absolut internationales Niveau.

Markus: Das freut mich, dass Dir der Song so gut gefällt. Andererseits habe ich in einigen Reviews gelesen, dass diese Nummer nicht so gut ankommt. Ich denke, entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Wir finden sie sehr gut.
Hier lernen wir auch einen neuen Aspekt in Tom's Stimme kennen, den wir vorher nicht hatten: eine untere bis mittlere Tonlage. Auch hier wurde im Proberaum viel ausprobiert. Der Song war eine Auftragsarbeit für die „Big Brothers Awards“ . Musikalisch hab ich probiert, etwas Modernes mit Traditionellem zu verbinden.

Alf: Black Swan: Um was geht es im lateinischen Intro?
Markus: Es ist eine Einleitung zum Text des Songs. Ich hab es auf Deutsch geschrieben und Flo's (Anm. Florian Thür) Vater hat es ins Lateinische übersetzt.

Und hier ganz exklusiv für Euch der übersetzte Wortlaut:

„Wenn sich der Mond am siebten Tag, des siebten Monats vor die Sonne schiebt, wird sich das Wasser teilen, um aus dunkler Tiefe das Grauen frei zu geben.
… denn nichts bleibt ungerächt.“


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Alf: 2009 - was erwartet ihr Euch, was glaubst Du, mit Ecliptica erreichen zu können?

Markus: Wir haben vor, bis Herbst Konzerte zu spielen und die CD zu promoten. Wir sind gerade dabei, Konzerte für das nächste Jahr zu buchen, 3 Gigs sind schon fixiert.
Dann natürlich die neuen Sängerinnen einarbeiten und im Herbst haben wir vor, wieder ins Studio zu gehen und eine CD aufzunehmen. Ich hoffe, wir haben bis dorthin genug Material geschrieben. Es liegt auf alle Fälle noch viel Arbeit vor uns.

Wir hoffen, dass sich die CD gut verkauft und sich dadurch das eine oder andere Tournee-Angebot im Support-Bereich ergibt. Und natürlich auch, damit unsere Plattenfirma von uns zu überzeugen.

Alf: Auf Eurer Website war zu lesen, dass ihr eventuell einen Keyboarder sucht. Gibt es wieder eine stilistische Richtungsänderung?

Markus: Eine Sängerin, die vielleicht Keyboard spielen kann, um ganz genau zu sein. Oft hat man gehört, dass die Sängerin bei uns ein wenig unterbeschäftigt ist. Aber das ist kein Grundgedanke bei uns. Wenn eine Sängerin spielen kann, ist das cool, dann könnte man es einbauen, aber grundsätzlich haben wir keine Ambitionen in diese Richtung.
Wir planen keine stilistische Veränderung. Wir werden uns auch zukünftig in jenem Bereich bewegen, wo wir jetzt sind. Natürlich mit Entwicklungen, weil ein weiteres Impetus-Album wird es definitiv nicht geben.

Alf: Nun zu meiner letzten Frage: Es gibt Überlegungen, irgendwann einmal die Drunken Angels für ein paar Gigs wieder auferstehen zu lassen. Wie siehst Du das als damaliger Bandleader der Angels?
Markus: Wenn es die Zeit erlaubt, dann sicher gerne für z.B. einen einmaligen Reunion Gig. Vielleicht, wo alle Members mitspielen. Das wäre sicher lustig. Ist halt nur eine Zeitfrage und darum momentan keine Thema für mich. Möchte jemand die Organisation dafür übernehmen? (Lacht)


Aber wie heißt es doch im Song "Still Alive"? 'Coz Angels never die...


© 2008 Iron-Alf @ www.iron-alf.at
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Markus Winkler/Ecliptica

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